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DigitalPakt Schule

Sind Ihre Schulen fit für die digitale Zukunft? Wie Sie als kommunaler Schulträger den DigitalPakt Schule für sich nutzen können und was für Projekte in Zukunft anstehen.

Mit der Grundgesetzänderung – vorbereitet durch den Vermittlungsausschuss Anfang des Jahres und beschlossen durch den Bundestag am 21.02.2019 und durch den Bundesrat am 15.03.2019 – ist der Weg frei für den DigitalPakt Schule, der rund 5,5 Milliarden Euro bundesweit für die Schulen vorsieht. Rein rechnerisch bedeutet dies für jede der ca. 40.000 Schulen in Deutschland im Durchschnitt einen Betrag von 137.000 Euro oder umgerechnet auf die derzeit ca. 11 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Summe von 500 Euro pro Schüler. Damit die Investitionsmaßnahmen jedoch starten können, müssen sich die Länder noch auf eine gemeinsame Fördervereinbarung verständigen und diese muss anschließend in den Ländern entsprechend umgesetzt werden. Der Bund rechnet damit, dass noch dieses Jahr die ersten Gelder ausgeschüttet werden können.

Bisher einzige Voraussetzung für die Förderung aus dem DigitalPakt Schule ist laut Bundesbildungsministerium das Vorhandensein eines Medienkonzepts (z. T. auch Medienentwicklungsplan genannt) an der zu fördernden Schule. Das zugrundeliegende Prinzip „Ausstattung folgt der Pädagogik“ ist jedoch für Schulen nur schwer in der Praxis umzusetzen und so haben viele Schulen derzeit noch keine Medienentwicklungspläne entwickeln können. Viele kommunale Schulträger entscheiden sich daher ihre Schulen aktiv bei der Entwicklung von Medienentwicklungsplänen zu unterstützen. IMAKA begleitet dabei sowohl Städte als auch Landkreise bei der Vorbereitung von Vorlagen der Medienentwicklungspläne (beispielsweise für Berufliche Schulen), Informationsveranstaltungen und individuellen Workshops an den Schulen, um die Förderfähigkeit der Schulen für den DigitalPakt zu schaffen.

Der DigitalPakt Schule soll insbesondere die Investitionen in neue Endgeräte wie zum Beispiel Tablets oder digitale Tafeln fördern. Für die kommunalen Schulträger bedeutet dies jedoch auch eine Mehrbelastung im Bereich IT-Support und -Betriebsmanagement. Viele kommunale Schulträger sehen daher den Bedarf ihre IT-Infrastruktur an Schulen, die in den vergangenen Jahren massiv und heterogen gewachsen ist, grundlegend zu konsolidieren und weiterzuentwickeln. In breit angelegten Projekten wird dabei die komplette IT an Schulen – von der Beschaffung über den Support bis hin zur Zentralisierung von Serverleistungen für alle Schulen – analysiert und zukunftsfähige Konzepte für den Betrieb und Support erarbeitet. Hierbei können Warenkorblösungen zur gemeinsamen Beschaffung und Standardisierung der IT-Landschaft ebenso eine Rolle spielen wie Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen mit dem Schwerpunkt der internen versus externer Leistungserbringung. IMAKA übernimmt in diesen Projekten u.a. die fachliche Beratung, Projektleitungsfunktion, Moderation an den Schulen (mit den unterschiedlichen Akteuren wie z. B. Lehrkräften, Medienzentrum und IT-Dienstleister) und die Entscheidungsvorbereitung in den politischen Gremien.

Für weitergehende Informationen stehen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater gerne zur Verfügung!

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