News

Corona und die kommunalen Haushalte

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden derzeit Stück für Stück gelockert, doch die Krise ist damit noch nicht vorbei: Die prognostizierten sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen aus dem Shutdown stellen die öffentlichen Verwaltungen vor immense Herausforderungen.

Aktuelle Prognosen gehen von massiven Verlusten der Wertschöpfung aus, was einen dramatischen Einbruch der kommunalen Steuererträge zur Folge haben wird. Die dieser Tage veröffentlichte Einschätzung geht von einem Minus von knapp 100 Milliarden € für die öffentliche Hand aus. Auch wenn die angedachten Konjunkturprogramme kommen sollten, wird eine riesige Lücke in den Haushalten klaffen.

Doch welche Lösungswege sind in Sicht?

Drastische Sparmaßnahmen und Haushaltskonsolidierungen scheinen unausweichlich. Also kein Geld mehr für öffentliche Investitionen? Damit wären die Kommunen gezwungen, gegen jede wirtschaftliche und soziale Vernunft zu agieren. Nach der Krise muss sich die Wirtschaft schnell wieder stabilisieren. Hierbei sind die Städte und Gemeinden ein wichtiger Partner.

Bereits aktuell im laufenden Haushalt und verschärft bei den Planungen zum Haushalt 2021 stehen die Kommunen vor der Herausforderung, alles für die Stabilisierung des Haushalts zu tun. Gewerbesteuereinnahmen werden zurückgehen, ebenso der Anteil an der Einkommenssteuer. Darüber hinaus sind wohlmöglich weniger Gebühreneinnahmen zu verzeichnen oder kommunale Betriebe und Unternehmen zu stabilisieren. Momentan erscheint ein ausgeglichener Haushalt oft in weiter Ferne.

Probate Mittel zur Steuerung waren bisher Haushaltssperren und Liquiditätskredite; sofern keine Kreditermächtigungen vorliegen, auch Nachtragshaushalte.

Das für „Normalzeiten“ vorgesehene Instrumentarium im kommunalen Haushaltsrecht scheint, in der aktuellen Situation an seine Grenzen zu stoßen. Auch die momentan diskutierten finanziellen Rettungsschirme durch das Land bzw. den Bund – so diese umgesetzt werden und vor Ort greifen – zwingen zu strikter Wirtschaftlichkeit.

Jetzt Orientierung schaffen durch eine Kurzanalyse

Es lohnt sich vor diesem Hintergrund ein Blick auf die Zusammenhänge, um belastbare Handlungsoptionen zu ermitteln. Deshalb unterstützen wir unsere Kunden in der Kommunalverwaltung kurzfristig mit einer praxisorientierten Kurzanalyse.

Das grundsätzliche Vorgehen haben wir in der nachfolgenden Grafik dargestellt:

Wir möchten auch Sie dabei unterstützen, in der Krise handlungsfähig zu bleiben!

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen – wir unterstützen Sie maßgeschneidert.

Go back