Thema:
Reorganisation des vollzuglichen Arbeits- und Ausbildungswesens zur Erhöhung der Gefangenenbeschäftigung und zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit einschliesslich Erhöhung der haushaltswirksamen Einnahmen
Justizvollzugsanstalt (JVA) mit 15 mittelständisch, handwerklich organisierten Arbeitsbetrieben und ca. 1.650 Gefangenen.
Lt. Strafvollzugsgesetz (StVollzG), § 37 soll die Resozialisierung, d.h. die Fähigkeit für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung, durch Arbeit, arbeitstherapeutische Beschäftigung, Ausbildung und Weiterbildung gefördert werden. Das gesetzlich verankerte Ziel, jedem arbeitsfähigen Gefangenen eine angemessene und wirtschaftlich ergiebige Arbeit zuzuweisen, wird jedoch in kaum einer Justizvollzugsanstalt (JVA) erreicht. Durch dieses umfassende Reorganisationsprojekt wurde in einer ausgewählten Pilotanstalt ein Beitrag zur Verbesserung der Gefangenenbeschäftigung und zur Haushaltskonsolidierung durch Mehreinnahmen erarbeitet.
Projektsteuerung und Beratung einschließlich:
Oktober 2000 bis Juni 2002.
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Ermittlung und Prüfung des Handlungsbedarfs und der gegebenen Potenziale
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Überprüfung der kurzfristigen und langfristigen Wirtschaftlichkeit aller Arbeitsbetriebe
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Anpassung der Aufbauorganisation des Bereichs Werkdienst innerhalb der JVA
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Klärung und Anpassung von Funktionen und Zuständigkeiten unter Maßgabe der dezentralen Fach- und Ressourcenverantwortung
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Überprüfung und Anpassung gültiger Verwaltungsvorschriften und sonstiger Regelungen
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Erarbeitung und Einführung neuer Instrumente (z.B. Controlling)
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Schaffung von Voraussetzungen zur Verbesserung des Bekanntheitsgrades der vollzuglichen Arbeitsbetriebe und ihrer Produkte und Leistungen
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Durchführung von betriebswirtschaftlichen Qualifizierungsmaßnahmen
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